Mein Leben mit der GEZ
Ich gehöre zu einer seltenen Gattung Mensch, denn ich zahle meine Rundfunkgebühren nicht nur weil ich es muss, sondern auch weil ich das Programm des WDR äußerst gut finde und entsprechend viel und ausgiebig Radio höre. Dafür zahle ich gerne ein paar Euro pro Monat und habe mich bei der GEZ angemeldet.
Um so ärgerlicher ist, dass die GEZ ausgerechnet mir nun regelmäßig Post schickt und mich zwingen will Gebühren zu zahlen, obwohl ich das doch von Anfang an tue.
Alles begann wohl damit, dass ich bei meinen Eltern auszog und mich in einer WG in Herdecke einquartierte. Hier gab es einen gemeinsam genutzten Fernseher und der war über meinen Mitbewohner ordnungsgemäß angemeldet. Ende 2006 zog ich von Herdecke in eine neue Wohnung nach Wetter und meldete dort aus oben genannter Überzeugung sofort mein Radio an. Beide Umzüge hatte ich der GEZ gemeldet, trotzdem bekam ich weiterhin Post an die alte Herdecker Adresse, welche mich nun dank Auslaufen des Nachsendeauftrags nicht mehr erreicht. Auch an die noch länger überholte Anschrift bei meinen Eltern erhielt ich Altpapier von der GEZ. Obwohl ich bereits in zwei sachlichen Schreiben Ende 2006 und Anfang 2007 versucht habe mit diesem Missstand aufzuräumen, droht die GEZ meinem Pendant an der elterlichen Anschrift mittlerweile mit 1000€ Bußgeld.
Mir blieb nichts anderes übrig als ein zielgruppenspezifisches Schreiben zu verfassen.
Doch dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte: